Gabi Koller-von Ah

Meinen ersten Hund bekam ich im Alter von 5 Jahren zu Weihnachten geschenkt, ein kleiner, schwarzer Pudel. Nach seinem Tod folgten grosse Schäfer- und Hirtenhunde. 1983 zog meine erste Bergamaskerhündin bei uns ein. Sie kam direkt aus Bergamo. Romina hatte einen Charakter, wie ihn  keiner meiner vorherigen Hunde hatte. Ich war so begeistert von diesem urtümlichen Hund, dass ich mich entschloss, diese vom Aussterben bedrohten Hunde zu züchten. Romina legte also den Grundstein für meine Bergamaskerzucht mit dem Namen "Arcobaleno".

Von 1985 bis 2001 züchtete ich Bergamasker, die letzten Jahre sogar unter dem Goldigen Gütezeichen der SKG. Nach dieser langen Zuchtpause folgte mein letzter Bergamaskerwurf im Jahre 2015.

 

 Je älter ich wurde, je mehr kam der Wunsch auf, nochmals einen Zwerg in mein Leben aufzunehmen. Strubbelig musste er sein, irgendwie ein Bergamasker im Kleinformat. Gewünscht war auch, dass er zur Fellpflege nicht zum Friseur muss. Schon bald fiel der Entscheid - ein Havaneser musste es sein! Das Äussere, wie die Charaktereigenschaften passten.

Mit Inka von Preussen habe ich das grosse Los gezogen. Ihr Exterieur entspricht dem Rassestandard in hohem Masse und ihr Charakter ist einfach goldig.

 

 Jetzt schlägt mein Herz für die kleinen, liebenswerten Havaneser - für meine "Bonsai-Bergamasker".

 

Warum neu "Arcobaleno magico"?

Früher wurden die Zuchtstättenamen noch nicht international geschützt. Da in den Jahren meiner Zuchtpause der Name "Arcobaleno" auf internationaler Ebene vergeben wurde, musste ich einen neuen Namen bei der FCI beantragen. Um die Verbindung zu meiner damaligen Zuchtstätte  herzustellen, habe ich mich für den Namen "Arcobaleno magico" entschieden.